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NIGHTFEVER TV- Beiträge
EWTN - Online & TV
Katholisches Fernsehen weltweit
EWTN-Fernsehbeitrag
Vergangenes Jahr hat der katholische Fernsehsender EWTN einen sehr guten, etwa zehnminütigen Film über Nightfever im Kölner Dom und in St. Remigius / Bonn gedreht und uns nun zur Verfügung gestellt:
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Guten Abend RTL
"RTL-West" am 26.02.2007
NIGHTFEVER - Kirche statt Disco
Wochenende - endlich Party, endlich Leute treffen! Doch statt in der Disco landen sie in der ... Kirche! Bis zu 1.500 Jugendliche treffen sich einmal im Monat im Kölner Dom. Und die meisten von ihnen wussten vorher gar nicht, dass sie nicht auf der Tanzfläche, sondern auf der Betbank landen. Nightfever nennt sich das. Und wie Kirche statt Disco funktioniert, weiß Parviz Khosrawi...
WMV-Video (3 MB)
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Pressestimmen NIGHTFEVER bundesweit
Eucharistische Anbetung ist keineswegs passé
(aus: Die Tagespost vom 29.12.2007)
"Unterwegs nach Sydney" – Wie junge Missionare Menschen für Christus gewinnen
Von Anne Pelzer
Anbetung ist sicher für viele Menschen heute ein Fremdwort, etwas, womit sie nichts anfangen können, oder vielleicht doch? Im Zuge des Weltjugendtags 2005 gab es in Anlehnung an das Motto "Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten" eine Initiative im Internet, die fragte: Was betest du an? Diese Frage kann sich jeder einmal stellen. Das Motto des Weltjugendtags 2005 zog sich zum einen durch das "Geistliche Zentrum" in der Kölner Innenstadt, das durch die eucharistische Anbetung maßgeblich geprägt war, zum anderen bildete die Anbetung den Höhepunkt des Abends bei der Abschlussvigil auf dem Marienfeld. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Was ist nun daraus geworden? War der Weltjugendtag einzig ein großes Event, wie einen so manche Studie glauben lassen möchte? War das Thema "Anbetung" danach wieder passé?
Nein, im Gegenteil. Die eucharistische Anbetung erlebt seitdem einen Aufschwung. Ein Beispiel dafür ist "Nightfever". Vom Weltjugendtag begeistert fanden sich in Bonn junge Menschen zusammen und initiierten monatlich einen bis Mitternacht andauernden Anbetungsabend. Mittlerweile treffen sich auch in Köln, Erfurt, Trier, Mainz, Freiburg und Wuppertal jeden Monat junge Menschen, um den Herrn im Sakrament anzubeten und andere auf der Straße dazu einzuladen. Erstaunlich dabei ist, dass gerade Menschen, die der Kirche eher fernstehen, kommen, um in der Kirche eine Kerze anzuzünden. Viele sind berührt, ergriffen, Tränen stehen in ihren Augen. Sie spüren, dass hier eine außergewöhnliche Begegnung stattfindet, die jeden ganz persönlich betrifft und meist zum Nachdenken über das eigene Leben anregt: Was bete ich an? Was ist mir wichtig? Bin ich glücklich?
Diese Erfahrung, die viele Menschen aller Altersstufen im Innersten anrührt, ist ein Geschenk. Sie bestätigt auch alle, die Monat für Monat dazu beitragen, dass dieser Anbetungsabend durchgeführt werden kann. Auch die Helfer findet man immer wieder unmittelbar vor dem Allerheiligsten, da sie hier Kraft schöpfen, um ihrer jeweiligen Aufgabe nachzugehen, ganz besonders, wenn sie immer wieder Menschen auf der Straße ansprechen und einladen.
In der Öffentlichkeit Zeugnis für seinen Glauben abzulegen, erfordert Mut und einen festen Halt im Glauben, besonders in der Eucharistie. Diese Erfahrung hat auch die Jugend 2000 in Köln bei ihrer Straßenmission gemacht, die nach dem Weltjugendtag begann. Parallel zur Straßenmission, "ChristoVia" genannt, wird immer eucharistische Anbetung in der nahe gelegenen Kirche "St. Maria in der Kupfergasse" gehalten. Diese Kraftquelle benötigen die jungen Missionare, da sie natürlich nicht nur auf positive Reaktionen bei ihren Mitmenschen stoßen, wenn sie diese für die katholische Kirche zu begeistern versuchen. Auch die monatliche Anbetungsstunde der Jugend 2000 "OneHour", die aber schon lange vor dem Weltjugendtag in Köln existierte, gehört hierbei zu einem grundlegenden Bestandteil des geistlichen Lebens. So ist die Anbetung Grundlage für das Zeugnis eines jeden Christen. Dementsprechend schließt sich auch das Motto des Weltjugendtags in Sydney daran an: "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein." (Apg 1, 8)
Raum für Jesus
(aus: Katholisch.de vom 18. August 2009)
Von Birgit Leikam
"Nightfever" lädt in den Kölner Dom ein
Auf der Kölner Domplatte herrscht das übliche Samstagabend-Treiben: Passanten mit prall gefüllten Taschen, Junggesellenabschiede in Feierlaune und Touristen auf Erkundungstour. Mittendrin: zwei junge Männer, die auf die Menschen zugehen, sie ansprechen. Ob sie nicht Lust hätten, im Dom eine Kerze anzuzünden, fragen sie. Viele wollen. So wie die fünf Jugendlichen, die auf dem Weg in eine Disco sind. Es sei kein Gottesdienst, Besucher könnten kommen und gehen, wann immer sie wollten und die Kerzen bekämen sie auch geschenkt, erklären die jungen Männer.
"Nightfever - Jugend im Dom" heißt das Angebot, das Monat für Monat etwa 2.000 Menschen in die Kathedrale lockt. Die Idee ist nach dem Weltjugendtag 2005 entstanden. Der Kölner Kaplan Andreas Süß, damals noch im Priesterseminar, initiierte in Bonn die ersten Treffen getreu des Weltjugendtags-Mottos: "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten". Von Bonn breitete sich die Idee aus - in mittlerweile 14 deutsche Städte und nach Wien. "Wir wollen das weitergeben, was wir beim Weltjugendtag empfangen haben", erklärt Anne Pelzer, eine Helferin der ersten Stunde.
Jesus steht im Zentrum
Seit Dezember 2006 findet "Nightfever" an jedem dritten Samstag im Monat auch in Köln statt. Dass sie dafür den Dom nutzen können, ist der Beharrlichkeit des Leitungsteams um Kaplan Süß, Christoph Smarzoch und Christian Menzen zu verdanken. Das Domkapitel war zunächst skeptisch. "Wir mussten viel Überzeugungsarbeit leisten, denn die Verantwortlichen hatten keinerlei Erfahrung damit, anderen Leuten die Nutzung des Doms zu überlassen", erinnert sich Smarzoch. Doch mittlerweile haben die jungen Leute bewiesen, dass man sich auf sie verlassen kann. Dafür opfern sie ihre Wochenenden, räumen bis spät in die Nacht auf und kratzen Wachsreste vom Boden.
Jeder Abend läuft nach dem gleichen Muster ab: nach der Messe die eucharistische Anbetung vor dem Dreikönigsschrein, eine Jugendkatechese und am Ende, kurz vor Mitternacht, das Nachtgebet mit anschließendem eucharistischen Segen. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Beichte und zum Gespräch.
Im Dom ist es im Gegensatz zum Treiben auf dem Vorplatz ruhig. Kerzen schaffen eine entspannte, besinnliche Atmosphäre. Sie weisen den Weg in den Hochchor, zum "Herzstück von Nightfever", wie Mitarbeiterin Pelzer sagt: Die eucharistische Anbetung, bei der die gewandelte Hostie in einer Monstranz verehrt wird, findet direkt vor dem Dreikönigsschrein statt. Jesus steht im Zentrum. "Die Leute können gar nicht anders, als ihn anzuschauen", ist sich die junge Frau sicher. Auf den Stufen vor dem Dreikönigsschrein leuchtet ein Meer aus Teelichtern, ein kleiner Chor singt Lieder, wie man sie von den Jugendtreffen in Taize kennt. "Die Atmosphäre ist besonders wichtig für Menschen, die nicht regelmäßig beten", wissen die Helfer aus Erfahrung. Ihnen falle es so leichter, sich auf ihr Gebet zu konzentrieren. Für manche ein einschneidendes Erlebnis.
Alte Lasten hinter sich lassen
Das spiegelt sich auch im Feedback wieder, das die Besucher auf einer Tafel am Eingang hinterlassen: Ein Mann, der aus der Kirche ausgetreten ist, überlegt sich, wieder einzutreten. "So was braucht die Welt. Man sollte an etwas glauben", schreibt der 40-Jährige. Eine englischsprachige Besucherin lobt die "wundervolle Musik und coolen Priester - das erste Mal seit zehn Jahren, dass ich beichten war." Hier ist es leichter, über den Glauben zu sprechen oder die Beichte abzulegen. Vor den Priestern, die abseits aber doch deutlich sichtbar im Chorgang sitzen, wartet eine kleine Schlange. Kein Beichtstuhl, keine verschlossenen Türen. Es ist ein Angebot, sagt Stefan Hoffmann, ein weiterer Helfer, alte Lasten hinter sich lassen zu können und Verzeihung und Frieden zu finden.
Wer kein Gespräch sucht, kann das, was ihn bewegt, aufschreiben. Die Schwestern im Kölner Karmel nehmen sich dieser Anliegen im Gebet an. "Viele Besucher denken, sie können nicht richtig beten. Für die ist es beruhigend zu wissen, dass ihre Wünsche und Sorgen sozusagen 'professionell` vor Gott getragen werden", erklärt Pelzer.
Die Menschen, die auf der Straße angesprochen werden, reagieren meist positiv: Jeder zweite nimmt die Einladung an, wie die Jugendlichen von der Domplatte. Etwas unbeholfen knien sie vor dem Dreikönigsschrein, zünden ihre Kerzen an, verharren kurz und gehen dann wieder. Manche Besucher nutzen die Gelegenheit, sich den Hochchor des Doms anzusehen. Andere verweilen für Stunden - gefangen von der Atmosphäre, ins Gebet versunken. Beides ist für die Helfer okay: "Wir wollen hier nichts erzwingen, sondern einen Raum für Jesus schaffen", erklärt Pelzer. "Alles andere übernimmt Gott für uns."
"Wir sind gekommen, um IHN anzubeten"
Artikel (in pdf)
aus: "Impulse für die Pastoral" (Andreas Möhrle, Hg.), 4 / 2008
von Andreas Süß, Anna Hartmann
NIGHTFEVER Hörfunk- Beitrag
Augenblick mal
Radiobeitrag über Nightfever, der am 18. Juni 2007 auf 44 Lokalsendern in NRW gelaufen ist...
(K!P - Kath. Kirche im Privatfunk - 18.06.2007)
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